Reden-Ranking
Seit 1. Juli 2024| Rang | Name | Land | Fraktion | Reden | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
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Lukas Sieper | Deutschland DEU | Fraktionslose Mitglieder (NI) | 390 |
| 2 |
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Juan Fernando López Aguilar | Spanien ESP | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 354 |
| 3 |
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Sebastian Tynkkynen | Finnland FIN | Europäische Konservative und Reformer (EKR) | 331 |
| 4 |
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João Oliveira | Portugal PRT | Die Linke im Europäischen Parlament (GUE/NGL) | 232 |
| 5 |
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Vytenis Povilas Andriukaitis | Litauen LTU | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 227 |
Alle Beiträge (76)
Bewertung der EU-Maßnahmen für die Tourismusbranche gegen Ende der Sommersaison (Aussprache)
Frau Präsidentin, Kolleginnen und Kollegen! Es ist natürlich bedauernswert, dass drastische Reiseeinschränkungen während der COVID-Pandemie den freien Personenverkehr eingeschränkt haben und damit natürlich dem Tourismus geschadet haben, der ja vom freien Personenverkehr abhängig ist. Es ist uns – und auch der Kommission – leider nicht gelungen, hier eine einheitliche Vorgangsweise zu finden und die Staaten zu verpflichten, einheitliche Regeln einzuführen. Da war natürlich auch viel Nationalismus, auch viel Egoismus dabei. Der Slogan „Mach Urlaub zu Hause“, das ist nicht sehr europäisch, und manche Staaten haben ganz bewusst Regeln eingeschoben, damit die Menschen nicht reisen können. Ein Beispiel, das leider alles andere als positiv ist, ist das des digitalen EU-Reiseformulars. Da hat die Kommission meiner Meinung nach ein gutes Modell ausgearbeitet. Drei Mitgliedstaaten von 27 setzen es bisher ein. Die anderen Mitgliedstaaten verwenden eigene Modelle, und auch das ist halt alles andere als eine europäische Vorgangsweise. Aber es nützt überhaupt nichts, wenn wir jetzt nur zurückschauen. Wir müssen nach vorne schauen. Wir stehen wenige Monate vor einer Wintersaison. Die letzte Wintersaison ist in Teilen Europas vollkommen ausgefallen, und wir müssen jetzt den Operateuren auch neue Hoffnung geben. Reisen wird nicht deshalb gefährlicher, weil man über eine Grenze fährt. Wir müssen wissen, dass Tourismus vor allem für viele ländliche Gebiete in Europa ein Lebenselixier ist. Wir haben dafür zu sorgen, dass dieses Lebenselixier wieder fließt und diese Regionen wieder auf die Beine kommen.