24
Apr
2024
Ansehen
Irans beispielloser Angriff auf Israel und die Notwendigkeit einer Deeskalation und einer Reaktion der EU (Aussprache)
Herr Präsident! Nicht nur heute, bei meinem letzten Redebeitrag im Europäischen Parlament, stehe ich hier als freier Abgeordneter und nicht als Vertreter der AfD-Delegation, insbesondere auch, weil der Anlass der feige und hinterhältige Drohnen- und Raketenangriff des terroristischen iranischen Mullah-Regimes auf Israel ist. Aber nicht nur die AfD, sondern auch die EU: Europa muss begreifen, dass der Angriff Irans auf Israel und der Angriff Putins auf die Ukraine nur zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Dennoch ist die Bereitschaft, sich an die Seite Israels zu stellen, hier oft nur zögerlich ausgeprägt. Daher ist für mich das Bekenntnis der EU-Außenminister zur Sicherheit Israels nur als halbherzig zu bezeichnen, und es ist sehr enttäuschend. Herr Borrell, das Epizentrum ist nicht Gaza, sondern der Terroranschlag am 7. Oktober auf Israel. Und die iranischen Revolutionsgarden sind eine terroristische Organisation. Natürlich sind die beschlossenen Verschärfungen der Sanktionen richtig. Aber will man wirklich im Nahen Osten stabilisierend wirken, müssen die Staaten unterstützt werden, die Israel Hilfe gewähren bei seiner Verteidigung. Sich den westlichen Werten zu verschreiben, muss sich lohnen. Und am wichtigsten: Es braucht die feste Entschlossenheit, das iranische Nuklearprogramm zu stoppen. Atomwaffen in den Händen dieser Mullahs werden sich früher oder später nicht nur gegen Israel, sondern gegen uns alle richten.