10
Sep
2025
Ansehen
Umsetzung des Handelsabkommens zwischen der EU und den USA und Aussichten auf umfassendere EU-Handelsabkommen (Aussprache)
Herr Präsident! Die USA können sich glücklich schätzen: Man muss Donald Trump ja nicht mögen, aber der US-Präsident erfüllt zu 100 Prozent seine Aufgabe. Er handelt im wahrsten Sinne des Wortes im Interesse seiner Mitbürger. Auf der anderen Seite des Tisches hingegen sitzt Ursula von der Leyen, eine Frau, die bei der Europawahl auf keinem einzigen Stimmzettel gestanden hat, die bereits mit fragwürdigen Impfdeals negativ in Erscheinung getreten ist, die mit dem Green Deal seit Jahren die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie gefährdet und die erst vor einigen Wochen mit Ach und Krach hier im Hause ein Misstrauensvotum überstanden hat. Derart geschwächt hat Frau von der Leyen nun also einen Deal präsentiert, der unsere europäische Wirtschaft weiter in Bedrängnis bringt. Bei Zöllen auf Stahl und Aluminium von 50 Prozent sind ja auch alle Endprodukte betroffen, und genau das macht diese Endprodukte wie Maschinen derart teuer, dass unsere deutschen Exporteure die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat ermittelt, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen diesen Deal für eine Belastung halten. Es wird Zeit, dass die Mehrheit dieses EU-Parlaments erkennt, dass die Kommissionspräsidentin selbst mittlerweile die größte Belastung für die Zukunft der europäischen Wirtschaft ist.