Reden-Ranking
Seit 1. Juli 2024| Rang | Name | Land | Fraktion | Reden | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
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Lukas Sieper | Deutschland DEU | Fraktionslose Mitglieder (NI) | 390 |
| 2 |
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Juan Fernando López Aguilar | Spanien ESP | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 354 |
| 3 |
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Sebastian Tynkkynen | Finnland FIN | Europäische Konservative und Reformer (EKR) | 331 |
| 4 |
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João Oliveira | Portugal PRT | Die Linke im Europäischen Parlament (GUE/NGL) | 232 |
| 5 |
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Vytenis Povilas Andriukaitis | Litauen LTU | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 227 |
Alle Beiträge (51)
Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag
Frau Präsidentin! Geben und Nehmen, das ist das Motto des diesjährigen Frauentages. Vieles wurde uns in den letzten Jahren genommen. Wir Frauen können uns nicht mehr sicher in unseren Städten bewegen. Wir Frauen können nicht mehr frei über unseren persönlichen Lebensentwurf entscheiden. Uns Frauen wurden unsere Schutzräume genommen. Ja, wir Frauen müssen mittlerweile sogar darum kämpfen, überhaupt noch als Frauen anerkannt zu werden. Was wurde uns stattdessen gegeben? Eine woke LGBTQIA+‑Agenda, die Frauen bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Eine massenhafte legale und illegale Einwanderung, die zu einem Stadtbild geführt hat, in dem wir uns weder sicher fühlen noch uns wiedererkennen können. Ich sage Ihnen, welche Gaben wir Frauen gerne entgegennehmen würden: eine Frauenpolitik, die Frauen wieder sichtbar macht, und Remigration – millionenfache Remigration.
Geschlechtsspezifisches Lohn- und Rentengefälle in der EU: aktueller Stand, Herausforderungen und weiteres Vorgehen sowie Entwicklung von Leitlinien für eine höhere Wertschätzung und gerechtere Entlohnung der Arbeit in von Frauen dominierten Branchen (Aussprache)
Frau Präsidentin! Heute ist mal wieder ideologischer Kampftag. Zum Equal Pay Day müssen wir uns mit der ungleichen Bezahlung der Geschlechter befassen. Ein Parlament, das entscheidet, dass auch Transfrauen Frauen sind, dass auch nichtbiologische Frauen Kinder bekommen können, das in den nächsten fünf Jahren 110 Milliarden Euro für die LGBTQIA+-Agenda ausgibt, sich also gar nicht mehr traut zu definieren, was eine Frau überhaupt ist, möchte sich nun über deren ungleiche Bezahlung beschweren. Wer sich ernsthaft mit dem Gender-Pay-Gap beschäftigt, muss feststellen, dass es sich ausschließlich um einen Mother-Pay-Gap handelt. Nach Berechnungen des ifo-Instituts verdienen Mütter im Alter von 30 Jahren in Deutschland 70 bis 80 Prozent weniger als Väter. Als Konsequenz hat unsere Bundesregierung erst einmal das Erziehungsgeld für sogenannte Besserverdienende gestrichen. Mütter haben durch Schwangerschaften, Still- und Erziehungszeiten Lücken in ihrer Erwerbsbiografie. Sie möchten sich gern um ihren Nachwuchs kümmern. Daher sind sie oft teilzeitbeschäftigt oder nicht berufstätig. Arbeiten tun sie trotzdem: für ihre Familie, für unsere Nachkommen. Doch bezahlt wird dies tragischerweise nicht. Und so entsteht nach dem Mother-Pay-Gap anschließend der Mother-Pension-Gap, von dem eben nicht Frauen, Transfrauen oder nichtbiologische Frauen betroffen sind, sondern ausschließlich Mütter. Ein erster Vorschlag zur Abhilfe: Leiten wir doch die 110 Milliarden Euro für die Trans-Agenda in eine Mütteragenda um, damit Mütter nicht länger die Zeche für diese verfehlte EU-Agenda zu zahlen haben. Schließen wir endlich den Mother-Pay-Gap und den Mother-Pension-Gap und würdigen jene, die unsere Zukunft sichern: unsere Mütter.
Empfehlung an den Rat zu den Prioritäten der EU für die 70. Tagung der Kommission der Vereinten Nationen für die Rechtsstellung der Frau (Aussprache)
Herr Präsident, verehrte Kollegen! 80 Jahre ist es her, dass die UN‑Kommission für die Rechtsstellung der Frau zum ersten Mal tagte. Ihr Auftrag damals: Mit Organisationen von Frauen, die wir heute als civil society bezeichnen würden, Spione in die Welt zu entsenden, ihren Einfluss zu verbreitern und dann für vermeintliche Frauenrechte abseits regierungsoffizieller Stellen zu kämpfen. Schon damals war diese Kommission eine linksorientierte Massenorganisation. Im März trifft sie sich nun zum 70. Mal. Die damals begonnene Arbeit war erfolgreich; das muss ich mit großem Bedauern feststellen. So erfolgreich, dass sich diese Frauen heute nicht einmal mehr trauen, zu definieren, was eine Frau überhaupt ist. In Europa sind Frauen gleichberechtigt; sie haben in allen Lebensbereichen die gleichen Chancen wie Männer. Und doch werden für Gender-Mainstreaming‑Projekte in der EU in den kommenden fünf Jahren 110 Milliarden Euro ausgegeben: Intersektionalität, LGBTQIA+‑Agenda, queere Projekte, Dragqueen‑Erasmusprogramme – nichts kann teuer genug sein. Es wundert mich leider gar nicht mehr, dass wir zu den wirklichen Problemen, die Frauen in Europa umtreiben, schweigen: sexuelle Gewalt gegen Frauen, Gruppenvergewaltigungen, Früh‑ und Zwangsehen, Genitalverstümmelung, Hidschab-Pflicht, Ehrenmorde. Doch zu unserer Konferenz: Sie findet wie immer in New York statt, und auch in diesem Jahr darf das Europäische Parlament eine Delegation entsenden. Es war kein Problem, dass im vorigen Jahr die UN‑Sonderbotschafterin Reem Alsalem auf Druck der Grünen von der Konferenz ausgeladen wurde: Sie war wirklich ketzerisch unterwegs und hatte es gewagt, zu fragen, wie eine geschlechtergerechte Auslegung der Scharia aussehen könnte – die Ausladung erfolgte prompt. In diesem Jahr hat sich das Blatt gewendet, denn diesmal haben die linken Frauen aus dem FEMM‑Ausschuss Angst, ob sie überhaupt noch nach New York können. Die US‑Administration hat nämlich dieser linken NGO endlich die finanziellen Mittel gestrichen. Echte Frauenpolitik findet nicht auf linken Konferenzen statt; echte Frauenpolitik beginnt da, wo wir Mädchen und Frauen vor Übergriffen schützen – ob vor Männern aus archaischen Kulturen oder vor links‑woken Projekten. Echte Frauenpolitik beginnt, wenn wir Frauen und Mädchen endlich wieder ernst nehmen.
Bekämpfung von KI-Deepfakes und sexueller Ausbeutung in den sozialen Medien durch die umfassende Nutzung der EU-Vorschriften im digitalen Bereich (Aussprache)
Ich habe nicht gesagt, dass der Digital Services Act immer Zensur ist, aber ich habe deutlich gemacht, dass der echte Opferschutz auf nationaler Ebene schon lange erfolgt. Wenn wir den konsequent nutzen, dann brauchen wir hier auch keine europäischen Einschränkungen, vor allem nicht der Meinungsfreiheit. Denn auch das hier ist wieder ein Vorwand, um Meinungsfreiheit einzuschränken.
Bekämpfung von KI-Deepfakes und sexueller Ausbeutung in den sozialen Medien durch die umfassende Nutzung der EU-Vorschriften im digitalen Bereich (Aussprache)
Frau Präsidentin! Deepfakes und Kinderpornografie sind keine Spielerei, sondern brutale Gewalt. Sie zerstören den Ruf, die Würde und oft das ganze Leben der Betroffenen. Keine Frage: Die Täter müssen verfolgt, Inhalte konsequent entfernt und Opfer sofort geschützt werden. Aber was macht die EU? Sie nutzt diese Verbrechen als Vorwand, um noch mehr Kontrolle über die öffentliche Debatte zu bekommen. Der Digital Services Act ist schon lange kein Werkzeug mehr gegen Kriminalität, sondern ein Machtinstrument. Er setzt Plattformen unter Druck und produziert vor allem eins: Overblocking, Zensur und am Ende politische Willkür. Wir brauchen kein europäisches Wahrheitsministerium, wir wollen keine Chatkontrolle und keine Massenüberwachung. So wie das Briefgeheimnis muss auch die Kommunikation im Internet endlich geschützt werden. Denn auch hier muss es ein Recht auf Privatsphäre geben. Echten Opferschutz hingegen gibt es nur durch nationale Strafverfolgung. Die sollte konsequent und schnell verfolgen. Unsere Freiheit – auch im Internet – darf dafür niemals geopfert werden.
Europäische Bürgerinitiative mit dem Titel ‘My Voice, My Choice: Für einen Zugang zu sicheren Abtreibungen’ (Aussprache)
Herr Präsident! Verehrte Versammelte! Wann fängt ein menschliches Leben an? Wann hört es auf? Wann dürfen Frauen, die schwanger geworden sind, sich für oder gegen ein ungeborenes Kind entscheiden? Wenn es nach dem Willen der Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ geht, sollen alle Menschen in Europa jederzeit legal und sicher abtreiben können. Was für ein Irrsinn! Nach Angaben der Bürgerinitiative sind besonders LGBTQIA+-Personen, Menschen aus prekären Verhältnissen, Migranten, religiöse und ethnische Minderheiten benachteiligt, wenn es um das Ende einer Schwangerschaft geht. Die Einschränkung der Abtreibung diskriminiere diese marginalisierten Gruppen und deswegen, so der Plan, soll die Abtreibung aus EU-Geldern bezahlt werden. Mal abgesehen davon, dass EU-Gelder massiv zweckentfremdet würden, warum soll die EU überhaupt einen einheitlichen Rechtsrahmen für eine solche Abtreibungsindustrie schaffen? Wer morgen diesem Wahnsinn zustimmt, hat jedes Recht verloren, sich noch als konservativ, christlich oder abendländisch zu bezeichnen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 106 000 Föten abgetrieben, 106 000 werdende Menschen, denen jedes Lebensrecht abgesprochen wurde, 106 000 Menschen, die nie das Licht der Welt erblickt haben. Schaffen wir doch Unterstützung für die werdenden Mütter, für die noch ungeborenen Kinder. Schaffen wir ein Menschenrecht auf Leben für die Schwächsten der Gesellschaft, für all jene, die sich noch nicht wehren können.
Erläuterung des Europäischen Plans für erschwinglichen Wohnraum (Aussprache)
Frau Präsidentin! Verehrte Kollegen! Nachdem Ursula von der Leyen auf nahezu allen Politikfeldern versagt hat und Europa mit links-grünen Wahnvorstellungen Richtung Abgrund treibt, hat sie ein neues Betätigungsfeld gefunden: die Wohnraumkrise. Die ist nicht vom Himmel gefallen, sondern hausgemacht und das Ergebnis der Politik genau dieser Kommission. Die EU bekämpft die Wohnungsnot mit den Mitteln, mit denen sie sie geschaffen hat. Mehr Regulierung, mehr Vorschriften, mehr Eingriffe. Wohnraum lässt sich nicht herbeiverordnen, nicht herbeiregulieren und nicht herbeimoralisieren. Wer günstigen Wohnraum will, muss günstiges Bauen zulassen. Genau das verhindert diese EU. Der Green Deal macht Bauen teurer, langsamer und fast unmöglich. Klimaideologie baut keine Wohnungen, Beton entsteht nicht aus Verordnungen. Dazu die Migration – Millionen Menschen kommen legal oder illegal nach Europa. Zuwanderung ohne Wohnraum ist keine Humanität, sondern Verdrängung. Wir brauchen keinen Wohnungsausschuss. Wir brauchen souveräne Mitgliedstaaten, Ehrlichkeit und einen Remigrationsausschuss.
Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (Aussprache)
Frau Präsidentin! Linke belügen uns! Wenn wir über Gewalt gegen Frauen sprechen, sagen sie: Männer sind das Problem. Wenn wir Tätergruppen klar benennen, beschimpfen sie uns als rechtsextrem. Und wenn wir im Frauenausschuss eine Anhörung zum wirklich wichtigen Thema der Gewalt gegen Frauen machen wollen, werden uns marginale Daten und Zahlen zu Cybermobbing präsentiert. Machen wir uns ehrlich: Die Gewalt gegen Frauen explodiert seit Jahren. Über 135 000 Straftaten gegen Frauen gab es allein in Deutschland im letzten Jahr. Über 300-mal wurden Frauen Opfer von Mord und Totschlag. Die Kurve bei den Gewaltdelikten kennt nur noch eine Richtung: steil nach oben. Eine zweite Kurve zeigt in die gleiche Richtung: die der legalen und illegalen Masseneinwanderung nach Westeuropa. Männer aus archaischen Kulturen, die ein deutlich anderes Frauenbild als Europäer haben, sorgen dafür, dass Frauen aus der Öffentlichkeit verdrängt werden. Nicht einmal mehr die Hälfte aller Frauen traut sich abends noch auf die Straße, weit mehr als 80 % haben ihr Verhalten im öffentlichen Raum angepasst. Wenn wir die Gewalt an Frauen stoppen wollen, dann müssen wir zuerst die unkontrollierte Masseneinwanderung nach Europa stoppen. Und wenn ich hier heute ... (Die Präsidentin entzieht der Rednerin das Wort.)
Abstimmung im Plenum mittels Stimmrechtsübertragung für Mitglieder während der Schwangerschaft und nach der Geburt (A10-0214/2025 - Juan Fernando López Aguilar) (Abstimmung)
Frau Präsidentin, verehrte Abgeordnete! Es ist unglaublich, mit welcher Arroganz durch diesen Antrag Frauen, die schwanger sind oder eben entbunden haben, entmündigt werden. Sie sollen sich ihres freien Mandats entheben lassen können. Das hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit einer Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter, einer Beteiligung von Müttern an der Politik oder gar institutioneller Fairness zu tun. Schwangerschaft ist keine Krankheit. Schwangere Frauen, auch Abgeordnete, sind sehr wohl in der Lage, ihre demokratischen Rechte bis zum Tag der Entbindung und darüber hinaus wahrzunehmen. Und wann und wo sie ihre Arbeit wieder aufnehmen wollen, ist ganz allein ihre Entscheidung. Sie brauchen kein Mündel, das ihr Stimmrecht für eine gewisse Dauer übernimmt. Als Mutter vieler Kinder kann ich Ihnen nur bescheinigen: Was Sie hier als angebliche Geschlechtergleichstellung wieder verkaufen wollen, ist in Wirklichkeit eine Entmündigung des freien Mandats weiblicher Abgeordneter. Sie sollten sich schämen, einen solchen Antrag überhaupt zu stellen.
Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2025 (Aussprache)
Frau Präsidentin, verehrte Damen und Herren! Mehr als 30 % aller Kohäsionsmittel von 2021 bis 2027 werden für die Geschlechtergerechtigkeit ausgegeben, insgesamt 110 Mrd. EUR. Doch was soll eine solche Strategie bringen? Bis heute konnte die EU-Kommissarin für Geschlechtergerechtigkeit nicht einmal definieren, was eine Frau ist. Ihre Antwort: Europa ist vielfältig. Es stellt sich also die Frage, wer oder was mit diesen Milliardenbeträgen eigentlich gefördert werden soll. Wenn wir über eine Strategie zur Geschlechtergerechtigkeit reden wollen, müssen wir uns ehrlich machen. Nicht Frauen, nicht trans Personen, Lesben oder Nonbinäre sind abgehängt, abgehängt ist eine einzige Gruppe – Mütter. All jene, die Verantwortung für künftiges Leben übernehmen, die Care-Arbeit leisten, die für ihre Familie auf Karriere verzichten. Benennen wir endlich die Gender-Equality-Strategy in Parent-Equality-Strategy um. Hören wir endlich auf, mit dem Gießkannenprinzip überall dort Gelder zu verteilen, wo sich jemand als weiblich empfindet. Fördern wir endlich jene, die Förderung wirklich benötigen – Mütter und Väter.
Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder, einschließlich der Ausbeutung der Mutterschaft (Aussprache)
Frau Präsidentin, verehrter Herr Kommissar, liebe Abgeordnete! Unser Stadtbild hat sich verändert, und zwar drastisch. In Offenbach am Main haben mehr als 66 Prozent einen Migrationshintergrund, in Heilbronn 58 Prozent, Hannover und Nürnberg kommen nur auf etwas über 50 Prozent. Bundeskanzler Friedrich Merz hat einfach nur ausgesprochen, was jeder von uns tagtäglich sehen kann. Er merkt zu Recht an, dass man nur die Töchter zu fragen brauche, was er damit meine. 82 Prozent der Frauen in Deutschland haben ihr Verhalten im öffentlichen Raum angepasst. 55 Prozent wurden schon einmal gegen ihren Willen begrabscht oder geküsst. Mehr als die Hälfte aller Frauen in Deutschland trauen sich abends nicht mehr allein auf die Straße. Und es nützt gar nichts, wenn dann 2 000 „Töchter gegen rechts“ erklären, sie gehen auf die Straße und würden gar nicht verstehen, was der Kanzler wohl meinen könnte. Gewalt gegen Frauen nimmt drastisch zu, und zwar nicht durch alte weiße Männer, sondern durch junge, nicht weiße Männer. Bei den Gruppenvergewaltigungen in NRW waren die Hälfte der Täter Migranten, die Hälfte der deutschen Täter hatte einen ausländischen Vornamen. 2025 gab es allein in Deutschland 130 000 Straftaten gegen Frauen. Wenn wir es ernst meinen mit unserem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen, dann müssen wir den Mut haben, das Kind beim Namen zu nennen. Nur dann können wir unsere Töchter und Mütter schützen. Unsere Frauen haben ein Recht darauf, sich in Europa sicher und wohl zu fühlen.
Erklärung der Grundsätze für eine geschlechtergerechte Gesellschaft (Aussprache)
Herr Präsident! Mann und Frau – mehr gibt es nicht. Es gibt nur diese beiden Geschlechter. Kein Parlament, kein Gericht und auch keine EU‑Kommission wird daran etwas ändern. Diese Entscheidung, die die Slowakei vor drei Wochen getroffen hat, kommt uns mutig vor. Sie ist aber vor allem eins: normal. Die Slowakei hat ein deutliches Signal gesetzt: Nationale Souveränität steht über ideologischen Experimenten. Familie, Kultur und Identität gehören nämlich in die Verantwortung der Völker und nicht in die Hände von EU‑Bürokraten. Genau deshalb werden wir den Entschließungsantrag der Sozialisten ablehnen, denn dieser Antrag steht für Ideologisierung, für die Auflösung natürlicher und gesellschaftlicher Grundlagen, für die Bevormundung durch Brüssel. Wir haben eine eigene Entschließung verfasst, bei der wir klar die Linie der Slowakei unterstützen. Alle Menschen, ob männlich oder weiblich, sind gleich vor dem Gesetz und gleich an Wertigkeit. Lassen Sie uns endlich für echte Geschlechtergerechtigkeit kämpfen!
Ein Sommer voller Hitzewellen in der EU – Bekämpfung der Ursachen und Ergreifung geeigneter Maßnahmen in der Wohnungs- und Gesundheitspolitik zum angemessenen Umgang mit Rekordtemperaturen (Aussprache)
Herr Präsident! Der Hitzesommer ist in diesem Jahr ausgefallen. Einem regnerischen Juli folgten ein sonniger August und ein paar Spätsommertage. Umso verwunderlicher ist es, wenn wir heute über die Wohnungs- und Gesundheitspolitik reden, um dem Hitzesommer zu begegnen. Berlin hatte sich wirklich gerüstet: 200 Kälteinseln für je 20 000 Euro mit Wasserstelle, Stuhl und Sonnensegel wurden gebaut. Eine Bepflanzung mit Bäumen wäre nicht nur billiger, sondern auch nachhaltiger gewesen. Die Wohnungskrise hingegen ist selbstgemacht. Wer ungehindert Einwanderung kulturfremder Menschen zulässt, schafft diese Krise selbst. Einen Horrorsommer – auch den hatten Klimaexperten vorhergesagt – gab es gleichwohl. Die blutige Bilanz links-woker Ideologie in diesem Spätsommer: Liana, 16, wurde in Friedland vor einen Zug gestoßen, der Polizist Simon, 34, mit sieben Schüssen von einem Migranten hingerichtet, Iryna, 23, in der Bahn von einem Schwarzen abgeschlachtet. Und jeder, der darüber spricht, wird zum Schweigen gebracht. Gestern traf es den Kämpfer für das freie Wort Charlie Kirk. Lasst uns gemeinsam für ein Europa kämpfen, in dem die Menschen sich wieder sicher fühlen können und das Wort frei ist!
Kohäsionspolitik (gemeinsame Aussprache)
Frau Präsidentin! Klimagerechtigkeit, schöner Wohnen, blühende Landschaften – was soll eigentlich noch alles aus den Kohäsionsmitteln bezahlt werden? Machen wir uns ehrlich: Einen großen Teil der Probleme, die wir nun mühsam lösen müssen, haben wir selbst verursacht. Niemand zwingt uns, Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 herzustellen; dieses Ziel wurde losgelöst von der Realität festgelegt. Produktionsverlagerung, carbon leakage, Investitionsabwanderungen sind eine erste Folge; Hunderttausende von Arbeitsplätzen gehen verloren. Die Deindustrialisierung des Kontinents hat längst begonnen. Auch die Wohnungskrise ist hausgemacht. Wer Millionen von Einwanderern, Asylsuchenden, Fremdlingen in den Kontinent lässt, darf sich am Ende nicht wundern, dass der Wohnraum nicht mehr ausreicht. Kohäsionsmittel sind nicht dafür gedacht, eine schlechte Politik zu heilen; sie sollen den ländlichen Raum wieder lebenswert machen. Die einfache und unkomplizierte Zuteilung der Kohäsionsmittel ist der einzig vernünftige Vorschlag, der heute hier gemacht worden ist.
Änderung des EFRE, Kohäsionsfonds und Fonds für einen gerechten Übergang in Bezug auf spezifische Maßnahmen zur Bewältigung strategischer Herausforderungen im Rahmen der Halbzeitüberprüfung (Aussprache)
Herr Präsident! Fast 800 Milliarden Euro, so Ursula von der Leyen, sollen für die Kriegstüchtigkeit der EU ausgegeben werden. Wer ihre Rede beim Besuch in Bulgarien letzte Woche verfolgt hat, wundert sich, mit welcher Hartnäckigkeit und Schnelligkeit die Hochrüstung auf den Weg gebracht werden soll. Die bulgarische Rüstungsindustrie sei nicht nur ein Grund für bulgarischen Nationalstolz, sondern auch für einen europäischen Stolz. Fast 60 der angekündigten 800 Milliarden sollen aus Kohäsionsmitteln fließen. Statt Kindergärten werden im ländlichen Raum dann eben Rüstungsfabriken gebaut; die Dorfsanierung muss dem Drohnentest weichen; Infrastruktur wird es allenfalls geben, um die noch zu bauenden Panzer in künftige Kriegsgebiete transportieren zu können. Wir rüsten hier für einen Krieg, den nur die EU will, sonst niemand. Eine echte strategische Herausforderung wäre es, die Regionen zu stärken und Europa damit wieder zu einem zukunftsfähigen und lebenswerten Kontinent zu machen.
Europäische Bürgerinitiative „Kohäsionspolitik für die Gleichstellung der Regionen und die Erhaltung der regionalen Kulturen“ (Aussprache)
Vielen Dank für die Frage. Warum bin ich nicht überrascht, dass mir diese Frage gestellt wird? Ich möchte hier doch bitte deutlich unterscheiden zwischen einer Zuwanderung in ein neues Land und einer Minderheit, die tatsächlich seit Jahrhunderten in einem Gebiet lebt. Das ist ein ganz großer Unterschied. Das wissen Sie auch, und ich glaube, das brauche ich Ihnen nicht näher zu erklären. Einwanderung ist etwas anderes als eine nationale Minderheit.
Europäische Bürgerinitiative „Kohäsionspolitik für die Gleichstellung der Regionen und die Erhaltung der regionalen Kulturen“ (Aussprache)
Frau Präsidentin! Mohnkuchen, Toleranz, Schneekoppe: All diese Begriffe verbinden wir mit Schlesien, einer uralten Kulturlandschaft. In den polnischen Woiwodschaften Oppeln und Schlesien leben weit über 600 000 Schlesier – 200 000 von ihnen haben angegeben, im Alltag überwiegend Deutsch zu sprechen. Und doch kommt der Schutz des Heimatlandes nicht so recht voran. Zweisprachige Ortsschilder werden nicht oder nur nach langer Wartezeit angebracht, der Deutschunterricht an den Schulen stiefmütterlich behandelt. Doch genau hier können die Kohäsionsmittel Abhilfe schaffen. Sie sollten dazu genutzt werden, damit der Ausbau des Deutschunterrichts endlich vorankommt und die dörfliche Schulinfrastruktur gesichert wird. Sie müssen eingesetzt werden, damit der kulturelle Reichtum Europas nicht länger verloren geht. Sie sollen genutzt werden, damit der Umgang mit den Schlesiern in Polen zum Modell für ganz Europa werden kann. Daher unterstützen wir die Europäische Bürgerinitiative aus voller Überzeugung.
Lehren aus der Budapest Pride Parade, die dringende Notwendigkeit eines EU-weiten Antidiskriminierungsgesetzes sowie die Verteidigung der Grundrechte gegen rechtsextreme Bedrohungen (Aussprache über ein aktuelles Thema)
Frau Präsidentin! Willst du Ungarn zu einem Ort machen, an den du gern wieder zurückkehren möchtest? Das fragen Exil‑Ungarn der sogenannten Freien Universität Budapest, die sich ein links-wokes Land herbeiwünschen und deshalb in das völlig heruntergekommene Berlin geflohen sind. Gemeinsam mit Linken von „Aktivistenbus“ fuhren sie aus Deutschland zur diesjährigen Pride Parade in Ungarns Hauptstadt. Sogar die engagierte EU‑Kommissarin für Klima und Geschlechtergerechtigkeit, Frau Hadja Lahbib, soll dort gesichtet worden sein, gemeinsam mit 70 linken und grünen Europaabgeordneten. Ob das gut war? Es war jedenfalls eine Einmischung in innerungarische Angelegenheiten. Die Teilnahme an der Pride Parade wird von Orbán nicht geahndet. Orbán hatte aber zuvor erklärt, dass der Schutz von Kindern höher stehe als der Schutz vermeintlicher sexueller Minderheiten. Eine Sache sollten wir uns aber immer vor Augen führen: Wer Dragqueens und Tabledance für Kinder gut findet, fühlt sich in Deutschland wohl. Viele Deutsche tun das nicht mehr. Sie fliehen daher nach Ungarn und kehren ihrer Heimat für immer den Rücken.
Lehren aus der Budapest Pride Parade, die dringende Notwendigkeit eines EU-weiten Antidiskriminierungsgesetzes sowie die Verteidigung der Grundrechte gegen rechtsextreme Bedrohungen (Aussprache über ein aktuelles Thema)
Frau Präsidentin! Willst du Ungarn zu einem Ort machen, an den du gern wieder zurückkehren möchtest? Das fragen Exil‑Ungarn der sogenannten Freien Universität Budapest, die sich ein links-wokes Land herbeiwünschen und deshalb in das völlig heruntergekommene Berlin geflohen sind. Gemeinsam mit Linken von „Aktivistenbus“ fuhren sie aus Deutschland zur diesjährigen Pride Parade in Ungarns Hauptstadt. Sogar die engagierte EU‑Kommissarin für Klima und Geschlechtergerechtigkeit, Frau Hadja Lahbib, soll dort gesichtet worden sein, gemeinsam mit 70 linken und grünen Europaabgeordneten. Ob das gut war? Es war jedenfalls eine Einmischung in innerungarische Angelegenheiten. Die Teilnahme an der Pride Parade wird von Orbán nicht geahndet. Orbán hatte aber zuvor erklärt, dass der Schutz von Kindern höher stehe als der Schutz vermeintlicher sexueller Minderheiten. Eine Sache sollten wir uns aber immer vor Augen führen: Wer Dragqueens und Tabledance für Kinder gut findet, fühlt sich in Deutschland wohl. Viele Deutsche tun das nicht mehr. Sie fliehen daher nach Ungarn und kehren ihrer Heimat für immer den Rücken.
Von der Betreuungseinrichtung zur Inklusion: EU-Aktionsplan für den Übergang von institutioneller Betreuung zu hochwertiger Familien- und Gemeinschaftsbetreuung (Aussprache)
Herr Präsident! Fast 200 000 Menschen mit Behinderung leben allein in Deutschland in Heimen, mehr als 200 000 Kinder nicht bei ihren Eltern, über 800 000 Pflegebedürftige in Einrichtungen. Die Tendenz ist in allen Bereichen steigend. Schon jetzt kostet diese außerhäusliche Betreuung weit über 70 Mrd. EUR jährlich in Deutschland. Zu Recht will die Europäische Kommission daher Abhilfe schaffen. Von einer Betreuung in der Institution soll die Inklusion gefördert werden. Gemeint ist ein Zurück zur Familie. Klingt gut, doch so leicht ist es leider nicht. Deutschland hat seit Jahrzehnten alles daran gesetzt, funktionierende Familienstrukturen zu zerstören. Jede zweite Ehe wird geschieden, Kinder kaum noch geboren. Finanzielle oder gar ideelle Unterstützung für Familien? Fehlanzeige. Wir brauchen endlich eine Politik für Familien, die diesen Namen auch verdient – eine Politik, bei der nicht selbsternannte Minderheitengruppen, sondern die wirklich Hilfsbedürftigen in den Mittelpunkt gerückt werden. Wir müssen Familien unterstützen, damit in diesen Inklusion wieder gelebt werden kann, damit wir uns endlich wieder selber um unsere Kinder und Großeltern kümmern können.
Stärkung der ländlichen Gebiete in der EU durch die Kohäsionspolitik (Aussprache)
Frau Präsidentin! Den Einkaufsladen um die Ecke, eine gute Kinderbetreuung, Zwergschulen, großzügiger Wohnraum und Erwerbsmöglichkeiten in erreichbarer Nähe: Das ist es, was Familien in Europa brauchen und wollen. In Deutschland erleben wir bereits seit 2017 eine neue Lust aufs Land. Immer mehr Familien zieht es in Kleinstädte und Dörfer. Doch der ländliche Raum muss entsprechend entwickelt sein, damit er eine Zukunft hat. 270 Milliarden Euro werden in den nächsten vier Jahren in unsere ländlichen Regionen fließen. Diese Gelder werden nicht mehr, wie in der letzten Legislaturperiode, für den Kampf gegen Rechts missbraucht. Diese Gelder werden endlich für gute Lebensbedingungen ausgegeben. Mit diesen Geldern wird es uns gelingen, dass es nicht nur das vielbeschworene right to stay, sondern vor allem die possibility to stay gibt. Damit geben wir jungen Familien die Möglichkeit auf ein gutes Leben. Dann entsteht aus Landlust eine neue Heimat.
Neunter Bericht über den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt (Aussprache)
Herr Präsident! Kaum Erfolge, Milliarden an deutschen Steuergeldern versickern – das ist die traurige Bilanz der REGI‑Förderung. Weniger Armut, mehr Jobs, weniger Abwanderung aus ländlichen Regionen – Fehlanzeige, trotz 270 Milliarden Euro Förderung. Doch was ist eigentlich mit dem vielen Geld passiert? Ich habe Elisa Ferreira, die letzte REGI‑Kommissarin, danach gefragt. Sie hat zugegeben, dass es nicht um Kosten und Nutzen geht, sondern um Frieden, Freiheit und Wohlstand. Schließlich würden diese Mittel auch helfen, rechtspopulistische Parteien im ländlichen Raum einzudämmen. Tatsächlich gab es im vergangenen Jahr eine Studie der Uni Kiel, die nachgewiesen hat, dass ohne die REGI‑Mittel rechte Parteien in entlegenen Regionen zwei bis drei Prozent mehr bekommen hätten. 270 Milliarden umgewidmet in den Kampf gegen Rechts – das ist ungeheuerlich. Machen wir den ländlichen Raum wieder lebenswert. Setzen wir die REGI‑Mittel endlich für unsere Heimat ein.
Annahme des Vorschlags für eine Verordnung zur Elternschaft (Aussprache)
Frau Präsidentin! Baby Sara kann nichts dafür: Wer sie geboren hat, ist nicht bekannt; wer ihre biologischen Eltern sind, nur teilweise. Fest steht nur, dass zwei Frauen, die in einem westlichen EU-Land einander geheiratet haben, die Homo-Ehe auf diesem Weg auch in Osteuropa durchsetzen wollen. Bulgarien, Herkunftsland einer der beiden Frauen, erlaubt nämlich eine solche gleichgeschlechtliche Ehe bislang nicht. Ob die Mutter von Baby Sara Bulgarin ist, ist unbekannt. Dennoch bekam Sara nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs dort die Staatsbürgerschaft. Ursula von der Leyen freut das. Sie behauptet: Wer in einem Land Elternpaar ist, muss dies in jedem anderen Land auch sein, nur dann kann die LGBTQ-Agenda durchgesetzt werden. Zitat: Ursula von der Leyen. Bei der heutigen Debatte geht es mitnichten um eine grenzübergreifende Stärkung der Elternschaft, sondern nur um das ideologiegetriebene Gender-Mainstreaming: Jeder kann sich überall und jederzeit zu Eltern erklären. Lassen wir diese Übergriffigkeit der EU nicht zu, stärken wir unsere Familien, schützen wir unsere Kinder!
Fahrplan für Frauenrechte (Aussprache)
Herr Präsident! Reem Alsalem darf heute nicht mitmachen. Die Sonderbotschafterin der UN für Gewalt gegen Frauen und Mädchen wurde von unserem FEMM-Ausschuss für die große heute stattfindende Konferenz in New York ausgeladen. Was ist ihr Vergehen? Sie war schon vor Jahren so frech zu fragen, wie es denn aussieht mit einer geschlechtergerechten Auslegung der Scharia. Doch es kam noch schlimmer. Nach der Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes in Deutschland wandte sie sich in einem Brief an Außenministerin Annalena Baerbock. Sie markierte den potenziellen Missbrauch und die Aushöhlung des rechtlich möglichen Geschlechtswechsels in Deutschland als frauenfeindlich – die Quittung folgte nun. Die ach so toleranten Mitstreiter im FEMM-Ausschuss beantragten ihre Ausladung, die dann auch prompt erfolgte. So ernst meinen es also unsere selbsternannten weiblichen Vorkämpfer mit der politischen Teilnahme und der gleichen Repräsentation von Frauen. Nicht einmal in den eigenen weiblichen Reihen werden andere Meinungen toleriert. Reem Alsalem – merkt euch den Namen der echten Kämpferin für Frauenrechte!
Unterstützung der am stärksten gefährdeten Regionen der EU gegen die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, wie etwa den Zyklon, der La Réunion kürzlich heimgesucht hat (Aussprache)
Herr Präsident! Traumhafte Strände, tropisches Klima, Vulkanlandschaften, schwungvolle Musik, kreolische Tänze, herrliches Essen – wer möchte nicht Urlaub auf den Vanille-Inseln machen? Eine davon ist die Insel La Réunion. Sie liegt im Indischen Ozean und ist eine französische Enklave. Atemberaubend sei ein Urlaub dort – so wirbt die Insel auf ihrer Webseite. Aber – auch das wird dort vermeldet – die Insel wird von Zyklonen geprägt. Faszinierend und gefürchtet seien diese, aber eben auch nicht selten, und deshalb werden die Verhaltensregeln beim Auftreten von Zyklonen abgestuft in fünf Eskalationsstufen – von gelb bis blau – gleich mitgeliefert auf dieser Seite. Just ein solcher Zyklon suchte die Insel in der vergangenen Woche heim. Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern sorgten für Überschwemmungen, Strom- und Wasserausfälle, und tatsächlich sind leider auch fünf Todesopfer zu beklagen. Doch was macht die EU daraus? Statt unbürokratisch zu helfen, so wie es Frankreich sofort getan hat, beeilt sich die EU erst einmal, einen Zusammenhang zwischen diesem Wetterereignis und einem menschengemachten Klimawandel herzustellen. Statt einfach hinzunehmen, dass Zyklone die Insel schon immer geprägt haben, hören wir die ewig gleiche Leier vom menschengemachten Klimawandel. Klima ändert sich stets. Niemand von uns kann genau sagen oder gar ausrechnen, wie groß unser Einfluss darauf ist. Niemand von uns kann die Frage beantworten, ob wir mit unseren Maßnahmen zum vermeintlichen Klimaschutz unserer Umwelt, unserem Wetter, unserer Heimat nicht sogar Schaden zufügen. Schaden werden wir aber auf jeden Fall nehmen, wenn wir es zulassen, dass demokratisch gewählte Ministerpräsidenten wie Călin Georgescu in Rumänien ihr Amt nicht antreten dürfen und sogar von der Wiederholungswahl ausgeschlossen werden. Da zieht ein Sturm auf in Europa, und das ist der Sturm, den Europa fürchten muss, denn der kann sich sehr schnell zu einem Zyklon entwickeln, dessen Folgen dramatisch sein dürften.