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Dürren und andere extreme Wetterphänomene auf der Iberischen Halbinsel und in anderen Teilen Europas (Aussprache)
Die Dürresituation in Portugal ist sehr besorgniserregend und erfordert Unterstützung und grundlegende Maßnahmen, um die bereits erwarteten Folgen von der Versorgung des Tourismussektors mit menschlichem Verbrauch, landwirtschaftlicher Produktion und Wasserkraft zu bewältigen. In der Landwirtschaft beispielsweise erhöhen die Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe, die den Einsatz von Bewässerung erfordern, die Produktionskosten, da andere Faktoren wie Energie und Kraftstoffe steigen, die Produktionspreise sinken und die Einkommen sinken. Bei der Erörterung der GAP haben wir eine aus dem Unionshaushalt finanzierte öffentliche Agrarversicherung vorgeschlagen, die allen Landwirten in den Mitgliedstaaten ein Mindestschutzniveau bieten würde. Unserer Ansicht nach wäre dies eine Möglichkeit, ein Mindesteinkommen für Landwirte zu gewährleisten, die von extremen Wetterereignissen, anderen Naturkatastrophen oder vom Menschen verursachten Katastrophen, einschließlich Waldbränden, Krankheiten und Schädlingen, betroffen sind. Das Bestehen einer solchen Versicherung würde das Bestehen anderer sektorspezifischer Versicherungssysteme nicht beeinträchtigen und den Landwirten einen Mindestschutz garantieren. In der derzeitigen Situation, in der es immer noch an Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel mangelt, wäre die Schaffung dieser Versicherung eine geeignete Maßnahme. Leider wurde unser Vorschlag von der Mehrheit in diesem Parlament abgelehnt.