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Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ (Aussprache)
Die Entschließung zur Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ enthält eine Reihe von Bestimmungen, die sich nachteilig auf die Funktionsweise des Agrar- und Lebensmittelsektors auswirken werden, da es erstens keine zuverlässige Bewertung der Auswirkungen dieses Dokuments auf den Sektor gibt. Eine solche Bewertung hätte vor der Bekanntgabe der Mitteilung erstellt werden müssen. In der Entschließung des Parlaments wird dieser Fahrlässigkeit der Kommission nicht ausreichend Rechnung getragen. Eine zuverlässige Bewertung der Auswirkungen einer Initiative mit so erheblichen wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ist notwendig. Zweitens bin ich der Ansicht, dass die Ziele der Strategie zur Verringerung des Einsatzes von Pestiziden (um 50 % bis 2030) zu ehrgeizig sind und ein ernstes Risiko für die Erzeuger landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Rohstoffe darstellen, deren Folgen sich auch auf die Verbraucher auswirken werden. Darüber hinaus zeigt die Analyse der GFS, dass die Verwirklichung der Ziele dieser Strategie zu einem Rückgang des Volumens der landwirtschaftlichen Produktion führen wird. Darüber hinaus kann die landwirtschaftliche Produktion aufgrund unserer strengen Umweltanforderungen in Länder außerhalb der EU exportiert werden, und in der Entschließung wird nicht auf die Notwendigkeit eingegangen, sicherzustellen, dass Lebensmittellieferanten aus Drittländern für ähnliche Änderungen der Produktionsstandards bereit sind. Ohne solche Anpassungen oder angemessene Anpassungen der EU-Handelspolitik werden EU-Produkte teilweise durch Einfuhren ersetzt, und die globalen Umweltauswirkungen werden minimal oder sogar negativ sein (CO2-Leakage-Effekt). Ich kann diese Entschließung nicht unterstützen, weil sie die Position der europäischen Landwirte schwächen wird.