Reden-Ranking
Seit 1. Juli 2024| Rang | Name | Land | Fraktion | Reden | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
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Lukas Sieper | Deutschland DEU | Fraktionslose Mitglieder (NI) | 390 |
| 2 |
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Juan Fernando López Aguilar | Spanien ESP | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 354 |
| 3 |
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Sebastian Tynkkynen | Finnland FIN | Europäische Konservative und Reformer (EKR) | 331 |
| 4 |
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João Oliveira | Portugal PRT | Die Linke im Europäischen Parlament (GUE/NGL) | 232 |
| 5 |
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Vytenis Povilas Andriukaitis | Litauen LTU | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 227 |
Alle Beiträge (101)
Arbeitnehmerrechte in Bangladesch (Aussprache)
Herr Präsident, Frau Kommissarin, mehr als acht Jahre sind vergangen, seit mehr als 1 100 Arbeitnehmer, hauptsächlich Textilarbeiterinnen, ihr Leben verloren haben. Acht Jahre nach dem Einsturz des Rana Plaza. Acht Jahre, und nicht genug hat sich geändert. Es stimmt, dass der Nachhaltigkeitspakt in Zusammenarbeit mit der IAO und der Regierung Bangladeschs ein Schritt war, um ein gewisses Maß an Rechenschaftspflicht in unsere Wertschöpfungsketten zu bringen. Zwar gibt es erste Rahmenbedingungen für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht, aber freiwillige Ansätze zeigen ihre Unzulänglichkeiten. Frau Kommissarin, die Europäische Union bleibt in erster Linie eine Rechtsetzungsmacht. Sie muss die Globalisierung mit hohen ökologischen und sozialen Standards gestalten. Jetzt muss der gerechte Austausch zum Wohle aller gesehen werden. Jetzt müssen ehrgeizige Rechtsvorschriften zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht in der gesamten Lieferkette verabschiedet werden. Nun muss eine rechtlich bindende Verpflichtung für europäische Unternehmen und Unternehmen, die im Binnenmarkt tätig sind, eingeführt werden. Rechtsvorschriften, die allen Opfern von Verletzungen ihrer Rechte Zugang zur Justiz und Wiedergutmachung gewähren. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Arbeitsrecht, Gewerkschaftsrechte, Umweltstandards, tugendhafte Produktionsweisen: Auf diese Weise werden wir die Globalisierung gestalten und die Wertschöpfungsketten grundlegend verändern, um sie nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten.