18
Mai
2026
Ansehen
Auswirkungen der Durchführung der Richtlinie 2014/89/EU über die maritime Raumplanung auf die Fischerei in ausgewählten Fischfanggebieten und Meeresbecken (Aussprache)
Als Mitglied des Fischereiausschusses und Berichterstatterin für Ozeandiplomatie arbeite ich intensiv mit Fischern, Wissenschaftlern und Meeresexperten an der Zukunft unserer Meere und Ozeane. Deshalb habe ich Vertreter der Fakultät für Meereswissenschaften der Universität Split auf der Konferenz über Meeressicherheit und Nachhaltigkeit im Europäischen Parlament empfangen. Ich halte es für äußerst wichtig, dass sich Experten, Wissenschaftler und junge Menschen aktiv an den von der Europäischen Union verabschiedeten Dokumenten und politischen Maßnahmen beteiligen. In Bezug auf die maritime Raumplanung an der Adria möchte ich die drei Prioritäten hervorheben, auf die sich die Kommission besonders konzentrieren muss. Erstens muss der Schutz der Kleinfischerei und der Küstenfischerei das zentrale Ziel aller Raumordnungspläne bleiben. Zweitens müssen mehr in Fischereiinfrastruktur, Fischereihäfen, Anlandestellen und Unterstützungseinrichtungen investiert werden, um sichere Arbeitsbedingungen für Fischer, einen besseren Zugang zum Meer und die langfristige Nachhaltigkeit der Küstengemeinden zu gewährleisten, da es keinen Tourismus ohne Fischerei gibt. Drittens muss die Raumplanung auf regionaler Zusammenarbeit und wissenschaftlichen Daten beruhen. Die Umsetzung der Richtlinie über die maritime Raumplanung muss weiterhin mit dem grundlegenden Ziel der nachhaltigen Fischerei und der Erhaltung des Lebens auf See in Einklang stehen.