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Dürren und extreme Wetterereignisse als Bedrohung für lokale Gemeinschaften und die EU-Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels (Aussprache)
Das Thema Dürren, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse ist äußerst wichtig, wird aber leider sowohl von den europäischen Institutionen als auch von den nationalen Regierungen oft übersehen. In Bulgarien zum Beispiel sind wir es gewohnt zu denken, dass wir eine Fülle von Wasserressourcen haben. Das wirkliche Bild sieht jedoch ganz anders aus. In den letzten Jahren sind Wasserregime immer häufiger geworden. Die Gründe, aus denen sich die Experten zusammenschließen, sind zwei - die großen Verluste im Übertragungsnetz und die durch den Klimawandel verursachte Dürre. In Bulgarien belaufen sich die Verluste auf bis zu 70 %, und die Veränderungen äußern sich in zunehmend volatilen saisonalen Mustern. Nach den entwickelten Modellen betrifft das Trockenheitsrisiko unsere fruchtbarsten Gebiete - die thrakische Ebene, die Donauebene, meist im östlichen Teil, wo sich die Städte Schumen, Varna und der Getreidespeicher Bulgariens - Dobritsch befinden. Daher fordere ich die Europäische Kommission auf, Maßnahmen zu ergreifen und einen Finanzierungsmechanismus zu schaffen, um die Länder beim Aufbau von Infrastrukturen für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu unterstützen. Dies würde dazu beitragen, die Auswirkungen von Dürre und extremen Niederschlägen zu verringern und eine effizientere Nutzung der Ressourcen sowohl in Haushalten als auch in der Landwirtschaft zu ermöglichen, wo die Auswirkungen am stärksten sind. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um das Trinkwasser und das notwendige Wasser für Landwirtschaft und Unternehmen sicherzustellen.