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Die verheerenden Überschwemmungen in Mittel- und Osteuropa, der Verlust von Menschenleben und die Bereitschaft der EU, auf solche durch den Klimawandel verschlimmerten Katastrophen zu reagieren (Aussprache)
Die heutige Debatte über Überschwemmungen in Mittel- und Osteuropa wurde von MdEP der polnischen Delegation initiiert. Dies wird dazu führen, dass das EP eine Entschließung verabschiedet, die wichtig ist, einschließlich eines sensiblen Moments für Europa. Meiner Ansicht nach lassen sich aus dieser Debatte für Europa und seine Bürgerinnen und Bürger zwei wichtige Lehren ziehen. Erstens sind die Klimakrise und die Veränderungen, die bereits am Ökosystem unseres Planeten vorgenommen wurden, eine Tatsache. Dies ist weder eine Illusion, noch ist es die Erfindung von „Linken und Ökoterroristen“, da populistische, rechtsextreme Gruppen versuchen, uns zu überzeugen. Die Folgen des Klimawandels sind offensichtlich und wir sehen sie gerade jetzt. Dies sind nicht nur Überschwemmungen in Mittel- und Osteuropa, sondern auch riesige Brände, die den südlichen Teil des Kontinents verschlingen. Wer Fakten und wissenschaftliche Forschung leugnet, ist unverantwortlich und manipuliert und falsch informiert die Öffentlichkeit. Zweitens ist die Europäische Union unser gemeinsames Erbe, unsere Solidarität, unsere Zusammenarbeit und, wenn nötig, unsere gegenseitige Unterstützung. Dies war die Idee der Integration von Anfang an, dies ist auch die Grundlage ihres heutigen Betriebs. Die EU beschwert sich nicht nur und stellt Forderungen an ihre Institutionen. Die EU ist keine von uns getrennte Einheit. Wer also etwas erreichen will, braucht Kooperation und Erfindung. Diejenigen, die von der EU allein etwas verlangen, ohne etwas Eigenes zu geben, verstehen die Idee der Integration nicht.