11
Feb
2026
Ansehen
Internationaler Tag der Bildung - Bekämpfung von Ungleichheiten beim Zugang zu Bildung (Aussprache)
Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Weltbildungstag ist kein abstrakter Gedenktag. Er ist eine Einladung, innezuhalten und uns zu fragen: Welche Chancen hatten wir selbst durch Bildung, und welche Chancen geben wir der nächsten Generation und damit unserer Zukunft? Und ein Blick in die Geschichte zeigt: Gesellschaften, die in Bildung investierten, waren stets widerstandsfähiger, innovativer und demokratischer. Bildung ist bis heute der Schlüssel zu Chancengerechtigkeit. Sie befähigt Menschen, selbstbestimmt zu leben, sich eine eigene Meinung zu bilden und aktiv an unserer Demokratie teilzuhaben. Und: Bildung oder Wissen ist unsere wichtigste Ressource. In Europa eröffnet Bildung zudem Freizügigkeit: Sie ermöglicht jungen Menschen, zu lernen, zu arbeiten und ihre Talente überall in der Europäischen Union einzubringen. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass Europa Bildung gezielt unterstützt – etwa durch Programme wie Erasmus+ und den Europäischen Sozialfonds. Wie wichtig das Engagement der EU in dem Bereich ist, zeigt auch das Beispiel der durch EU‑Mittel geförderten Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in meinem Wahlkreis Sachsen‑Anhalt. Sie begleiten junge Menschen, stärken soziale Kompetenzen und fangen Herausforderungen auf, die im Schulalltag sonst zu kurz kämen. Ein Beispiel für gelebte Bildungsförderung – konkret, verantwortungsvoll und, ja, zukunftsorientiert.