12
Mär
2025
Ansehen
Schwere politische, humanitäre und Menschenrechtskrise im Sudan, insbesondere sexuelle Gewalt und Vergewaltigung von Kindern
Herr Präsident, Herr Kommissar, verehrte Kolleginnen und Kollegen, die Aussprache, die heute abend stattgefunden hat, zeigt: Sexuelle Gewalt, insbesondere der Einsatz von Vergewaltigung als Kriegswaffe, muss eingestellt werden. Die kollektive Gleichgültigkeit gegenüber diesen Handlungen ist einfach unzulässig. Darüber hinaus sind seit dem Sudan-Krieg im Jahr 2023 mehr als eine Million Menschen vor den Kämpfen in den Tschad geflohen, der zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Ende Februar besuchte ich unter anderem das Lager Adré im Osten des Tschad, wo trotz der umfangreichen Arbeit der NGOs eine große Zahl sudanesischer Flüchtlinge unter prekären Lebensbedingungen lebt. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und die Finanzierung wird entweder eingestellt, wie die US-Finanzierung, oder unzureichend oder gefährdet. Wir müssen dem gerecht werden, und die Europäische Union muss diesen Millionen von Menschen, die sie mehr als nötig brauchen, helfen.