—
Das Recht auf sauberes Trinkwasser in der EU (Aussprache)
Sauberes Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis und ein Menschenrecht, das die Fidesz-Regierung ignoriert. Die ungarische Regierung hat bewiesen, dass sie nicht funktioniert, weil sie nicht einmal in der Lage ist, ihren Bürgern ein solches Grundbedürfnis zu bieten. In Ungarn betrifft die primäre Wasserarmut 2% der Bevölkerung, etwa 200.000 Menschen, weil es in ihren Häusern keine Trinkwasserversorgung gibt. Darüber hinaus leiden Millionen von Menschen unter sekundärer Wasserarmut, was eine unzureichende Wasserqualität oder intermittierende Wasserknappheit bedeutet. Besonders gravierend ist dies in der Großen Tiefebene, in Nordungarn und in der Agglomeration Budapest während der Sommerdürre. Im Jahr 2016 leitete die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn wegen Problemen mit der Trinkwasserqualität ein. Das Hauptproblem auf dem Land ist die Überschreitung des EU-Grenzwerts für Arsen und Bor, aber auch der überhöhte Bleiwert im Leitungswasser der Hauptstadt ist nicht zu vernachlässigen. Im Jahr 2024 gab es noch 27 Gemeinden mit chemisch beeinträchtigter Trinkwasserqualität und 110 Gemeinden mit bakteriologischen Problemen. 40 % der Gemeinden hatten 2024 Probleme mit der Trinkwasserqualität. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Regierung das Problem nicht umfassend lösen konnte und wollte. Sauberes Trinkwasser ist ein grundlegendes Menschenrecht, deshalb arbeiten wir, die Politiker der Tisza-Partei, daran, es allen Ungarn zur Verfügung zu stellen. Wir werden das Umweltministerium wieder aufbauen, um das Problem auf höchster Ebene anzugehen.