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Ein neuer EFR für Forschung und Innovation (Fortsetzung der Aussprache)
In der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Krise ist die Nutzung des Potenzials Europas für Forschung und Innovation eine Priorität. Die Entwicklung neuer Innovationen ist für die wirtschaftliche Erholung der EU und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas von entscheidender Bedeutung. Als Folge der Pandemie standen Forscher vor einer Reihe von Herausforderungen, ihre Situation ist prekär geworden, sie haben schwierigere Arbeitsbedingungen, die Pandemie war ein Hindernis für die Freizügigkeit von Forschern und den Austausch von Wissenstechnologien zwischen den Mitgliedstaaten. Aus diesem Grund ist eines der wichtigsten Elemente des Aktionsplans der ungarischen Regierung zum wirtschaftlichen Schutz die Förderung der Beschäftigung hochqualifizierter Fachkräfte im Forschungs- und Entwicklungssektor, die Förderung der langfristigen Beschäftigung von Zehntausenden von Arbeitnehmern in diesem Sektor, die Aufrechterhaltung der Löhne, die Vermeidung von Entlassungen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr trugen die Lohnzuschüsse für Forschung, Entwicklung und Innovation 17 Milliarden HUF bei, um fast 23.000 Fachkräfte am Arbeitsplatz zu halten. Das im Januar dieses Jahres neu gestartete Lohnzuschussprogramm trug zum Erhalt von mehr als 16.000 hochqualifizierten Fachkräften mit insgesamt 12 Milliarden HUF bei. Es ist wichtig, dass die EU-Mitgliedstaaten durch die Stärkung des Europäischen Forschungsraums und die Ausweitung ihrer Beteiligung eine größere finanzielle Unterstützung erhalten, um ihr nationales Forschungs- und Innovationspotenzial optimal zu nutzen. Europäische kleine und mittlere Unternehmen sollten in der Lage sein, die Instrumente des Europäischen Forschungsraums in allen Sektoren direkt anzuwenden und so die langfristige strategische Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken.