—
Lage von Roma-Gemeinschaften, die in Siedlungen in der EU leben (Aussprache)
Grundsätzlich kann die vorgeschlagene Entschließung zur Lage der in EU-Siedlungen lebenden Roma nicht viel kritisiert werden. Der Entschließungsantrag ist objektiv, sachlich und konstruktiv. Wohnen, Bildung, Umwelt, Beschäftigung müssen eine Priorität sein, nicht nur für die EU, sondern vor allem für die Regierungen der Nationalstaaten, also auch für die Regierung der Slowakischen Republik. Dies erfordert jedoch eine Finanzierung und die richtige Richtung. Die Mittel müssen an Regionen, Kommunen und Bürgermeister von Gemeinden fließen, d. h. dort, wo das Problem der Roma-Siedlungen am besten verstanden wird. Die bisherige Finanzierung durch verschiedene Bevollmächtigte, Bürgerverbände, hat den Erwartungen nicht entsprochen. Ich stimme zu, dass sowohl die nationale Regierung als auch die Regierung der Slowakischen Republik einbezogen werden sollten. Und wenn es will, wird es. Ich stimme der Notwendigkeit zu, Roma-Siedlungen zu beseitigen. Dies muss auf zivilisierte und rechtlich akzeptable Weise geschehen. Wenn die Regierung das wollte, würde sie das Problem lösen. Zum Beispiel: Die derzeitige slowakische Regierung war in der Lage, eine Stadt mit anständigen Wohnungen mit Warmwasser, Kanalisation und Internet für amerikanische Soldaten zu bauen. Die slowakischen Roma sind nicht weniger als ein amerikanischer Soldat. Wenn wir amerikanische Soldaten in Roma-Siedlungen in Jasov, Jarovnice, Kobeliarova und anderswo platzieren würden, glaube ich, dass es in wenigen Tagen Wasser, Kanalisation, Internet und Straße geben würde. Wenn Sie möchten, kann das Problem gelöst werden.