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Geschlechtsspezifisches Lohn- und Rentengefälle in der EU: aktueller Stand, Herausforderungen und weiteres Vorgehen sowie Entwicklung von Leitlinien für eine höhere Wertschätzung und gerechtere Entlohnung der Arbeit in von Frauen dominierten Branchen (Aussprache)
Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein wichtiges Ziel. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist seit Jahrzehnten ein Grundprinzip der EU, und es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns weiterhin nachhaltig auf den Abbau des geschlechtsspezifischen Gefälles konzentrieren. Wie der Bericht auch zeigt, ist die Gleichstellung der Geschlechter ein Grundwert in der EU, und gleiches Entgelt für gleiche Arbeit ist hier von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig erkennt die Linke an, dass die Herausforderungen komplex sind. Der Bericht enthält eine Reihe einschlägiger Initiativen. Das sind positive Elemente. Die Lohntransparenzrichtlinie wird jedoch immer wieder als zentrales Instrument bezeichnet. Hier ist die Position der Liberalen Partei klar: Die Richtlinie birgt die Gefahr eines erheblichen Verwaltungsaufwands für Unternehmen ohne dokumentierte Wirkung. Es scheint also ein bürokratisches und relativ enges Instrument zu sein. Vor diesem Hintergrund hat sich die Liberale Partei entschieden, für den Bericht zu stimmen.