23
Apr
2024
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Schlussfolgerungen der jüngsten Tagungen des Europäischen Rates, insbesondere zu einem neuen europäischen Deal für Wettbewerbsfähigkeit und zu der Strategischen Agenda der EU 2024-2029 (Aussprache)
Frau Präsidentin, Frau Kommissionspräsidentin – na, die geht gerade wieder mal –, verehrte Kollegen! Die EU wird offenbar wach. Auf dem Ratsgipfel war keine Rede mehr vom Green Deal. Stattdessen steht nun der Competitiveness Deal im Mittelpunkt. Man erkennt also endlich auch in Brüssel, in welches Desaster die von grünen Ideologen und Frau von der Leyen betriebene Deindustrialisierungspolitik des Green Deal führt. Grund zur reiner Freude ist diese Kurskorrektur indessen nicht. Die Einsicht kommt nämlich zu spät. Europas Wettbewerbsfähigkeit ist nicht erst jetzt plötzlich in Gefahr. Es ist das Ergebnis einer jahrelangen völlig falschen Wirtschaftspolitik des Aushebelns der Wettbewerbsfähigkeit der EU. Die Volkswirtschaften in der EU verlieren international immer weiter den Anschluss. Millionen Menschen droht der langfristige Verlust ihres Lebensstandards. Die Notbremse muss deshalb jetzt gezogen werden. Es muss Schluss sein mit Hybris und Hysterie. Wir brauchen nüchterne, pragmatische ökonomische Vernunft. Die bestünde in der Beschränkung auf das Setzen kluger Rahmenbedingungen für die Unternehmen und im Verzicht auf staatliches Steuern aller wirtschaftlichen Abläufe. Weniger Bürokratie, weniger Reglementierung, weniger Abgabenlast. Weniger ist mehr. Aber das kapiert hier scheinbar niemand mehr. So und nur so kann Europa langfristig wieder wettbewerbsfähig werden. Den blumigen Märchenstunden von Frau von der Leyen glaubt niemand mehr, der die wahren Daten kennt.