21
Nov
2023
Ansehen
Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Änderung der Verträge (Aussprache)
Herr Präsident, in dieser Aussprache ist es notwendig, an den Prozess der Auferlegung des Vertrags von Lissabon in Abwesenheit der Völker zu erinnern und die Verachtung und Missachtung der Institutionen der Europäischen Union für den in mehreren Ländern zum Ausdruck gebrachten Willen der Bevölkerung zu demonstrieren, die besagte Europäische Verfassung eindeutig abzulehnen. Nun und noch einmal, ausgehend von der Farce, die die Konferenz zur Zukunft Europas ausmachte, versuchen wir vorsichtig, indem wir Probleme aufwerfen, die wirklichen grundlegenden Ziele zu vertuschen, einschließlich des Endes des Grundsatzes der Einstimmigkeit im Entscheidungsprozess im Rat, indem wir die Gleichheit der Staaten im Entscheidungsprozess und das legitime Vorrecht in Frage stellen, Entscheidungen gegen die Interessen ihrer Völker abzulehnen, oder die Stärkung der Mechanismen der Konditionierung, Erpressung und Einmischung, die darauf abzielen, supranationalen Institutionen, die von den Großmächten beherrscht werden, neoliberale, militaristische und Machtkonzentrationspolitik aufzuzwingen, die die Souveränität der Staaten und die Interessen der Arbeiter und Völker missachten. Kein Wort zu den Änderungen, die wirklich notwendig sind: die Aufhebung u. a. des Vertrags von Lissabon, des Fiskalvertrags oder des Stabilitätspakts, die den Weg für ein Europa der wirksamen Zusammenarbeit zwischen gleichberechtigten souveränen Staaten im Bereich des sozialen Fortschritts und des Friedens ebnen würde.