26
Mär
2026
Ansehen
Folgen und künftige Ausrichtung von Global Gateway (Aussprache)
Frau Präsidentin, Herr Kommissar, werte Kolleginnen und Kollegen! Nahezu die Hälfte unserer Gelder für auswärtige Politik geht mittlerweile in Global-Gateway-Projekte. Und ja, das Europäische Parlament will, dass wir Erfolg haben. Wir wollen – das Haus will –, dass das ein zentrales Instrument zur Gestaltung unserer internationalen Partnerschaft wird und eine gute Zukunft hat. Was heißt das praktisch? Die Global-Gateway-Strategie muss wissen, wofür sie steht, wofür sie da ist. Die Gelder der Entwicklungspolitik in der Europäischen Union dienen – und so sagen es die Verträge – vor allem der Armutsbekämpfung. Das bedeutet für uns in unserem konkreten Handeln, dass Erziehung, dass Gesundheit und – wenn es zu Recht um Wirtschaft geht – nachhaltige Wertschöpfungsketten dabei eine zentrale Rolle spielen. Europa will ein verlässlicher Partner sein. Und wir brauchen verlässliche Partnerschaften in der Welt. Das heißt auch, dass wir uns ehrlich machen müssen. Ja, wir haben Interessen, aber andere haben das auch – berechtigte Interessen. Millionen junger Menschen im Globalen Süden wollen Arbeit, wollen Beschäftigung. Das muss unser Ziel sein bei unseren konkreten Projekten, und wir müssen die Erfolge messen können. Dieses Parlament steht bereit als Partner – das ist die Botschaft dieses Berichtes –, damit wir das gemeinsam schaffen. Vielen Dank für den exzellenten Bericht, die Berichterstattung von Frau Ridel und von Frau Bentele. Wir werden das Instrument gedeihlich weiterentwickeln.