20
Okt
2025
Ansehen
Entscheidung zur Verhängung einer Geldbuße gegen Google: Verteidigung der Presse- und Medienfreiheit in der EU (Aussprache)
Herr Präsident! Die EU oder die Europäische Kommission haben gegen Google eine Geldstrafe von 22 Milliarden DKK verhängt, weil Google seine Macht missbraucht hat, um zu manipulieren, wer welche Anzeigen gezeigt bekommt, und seine beherrschende Stellung missbraucht hat. Damit haben sie sich Vorteile auf Kosten anderer Medien, Werbetreibender und nicht zuletzt auf Kosten der europäischen Bürger verschafft. Wenn ein Unternehmen beide die Regeln entscheidet und den Gewinn erzielt, dann ist der Markt nicht frei und die Demokratie steht unter Druck. In der EU gelten die EU-Vorschriften, weshalb es für mich unglaublich wichtig ist, tausend zu sagen, vielen Dank an die Europäische Kommission für die Nutzung der guten Gesetze, die wir in der EU haben, um das Gesetz über digitale Märkte, das Gesetz über digitale Märkte usw. zu nutzen. Wir müssen aufhören, wenn die Tech-Giganten ihre eigenen Regeln machen und sich nicht an unsere halten. Ich habe keinen Zweifel. Wir müssen uns trauen zu kämpfen, auch in diesem Bereich. Wir wollen nicht, dass Tech-Giganten ihre Macht missbrauchen und freie und unabhängige Medien bedrohen. Weder die Bürger noch die freie Presse sollten sich auf Plattformen verlassen, die den Profit über die Wahrheit stellen. Denn ohne freie Medien verlieren die Bürger die Möglichkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen, und dann verlieren wir den Kern unserer Demokratie. In der nordischen Region haben wir eine gesunde Kultur des öffentlichen Dienstes, die den Bürgern Zugang zu Nachrichten gibt, denen sie vertrauen können. Dadurch wird ein Schutz gegen Polarisierung und gegen Fehlinformationen geschaffen. Das ist unser Demokratieschild. Ich hoffe, dass wir darauf aufbauen können, damit es in ganz Europa Anwendung findet. Ein freies Europa braucht freie Medien. Keine freie Hand für die Tech-Giganten.