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Europäische Lösungen angesichts des Anstiegs der Energiepreise für Unternehmen und Verbraucher: die Rolle von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien und die Notwendigkeit, gegen Energiearmut vorzugehen (Aussprache)
Was in diesen Tagen geschieht, zeigt, dass der Energiemarkt nicht wie jeder andere Markt liberalisiert werden kann. Energieunternehmen wollten jetzt Gewinne erzielen, nicht nach der Umsetzung des Pakets „Fit für 55“. Der Energiemarkt muss reguliert werden. Energie ist kein Luxusprodukt, Heizung ist keine Modeerscheinung. Es ist ein Grundrecht. Es ist die Pflicht jeder europäischen Regierung und der EU, dafür zu sorgen, dass jeder Bürger sein Haus zu vernünftigen Preisen heizen kann. Darüber hinaus müssen wir mehr Gründe in die „Religion“ des Grünen Deals einbringen. Da wir nicht einmal die Hälfte unseres Verbrauchs aus erneuerbaren oder grünen Quellen decken können, muss die Europäische Kommission offen für die Nutzung von Gas und Atomenergie sein. Andernfalls werden sich Krisen wie diese wieder ereignen. Allein aus dem Schwarzen Meer kann jährlich eine Milliarde Kubikmeter Gas gewonnen werden. Bis uns andere grüne Energiequellen zur Verfügung stehen, muss das Gas genutzt werden. Ja, wir sollten gemeinsame europäische Gasspeicher haben und gemeinsam kaufen, damit wir bessere Preise aushandeln können. Aber bevor es zu spät ist, bitte ich die Europäische Kommission noch einmal, die Fragen zu beantworten, die ich ihr auch schriftlich gestellt habe, nämlich: - welche Auswirkungen der grüne Wandel auf die Beschäftigung hat; - welche Auswirkungen der ökologische Wandel auf das Recht auf individuelle Mobilität hat; - welche Auswirkungen der ökologische Wandel auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen hat; - was wird der Energiebedarf im Jahr 2050 sein, aus welchen Quellen werden wir sie decken und was werden die Kosten sein?