20
Okt
2025
Ansehen
Entscheidung zur Verhängung einer Geldbuße gegen Google: Verteidigung der Presse- und Medienfreiheit in der EU (Aussprache)
Herr Präsident, vielen Dank. Meine Damen und Herren, Die Entscheidung, eine Geldbuße gegen Google zu verhängen, ist ein Beispiel für einen besorgniserregenden Trend: Erfolg zu bestrafen statt Innovation zu fördern. Google hat seine Position dank des technologischen Vorteils und der Dienste gewonnen, die Millionen von Europäern täglich nutzen. Geht es also wirklich darum, den Medienpluralismus zu schützen oder einen unbequemen Riesen zu schwächen? Lassen Sie mich Sie daran erinnern: Die Europäische Kommission hat nie gegen Twitter, heute X, interveniert, obwohl diese Plattform mit einer eindeutig linken Haltung seit Jahren die öffentliche Debatte beeinflusst und Einträge oder Konten gelöscht hat. Die Kommission reagierte erst, nachdem Elon Musk den Dienst übernommen und die Inhaltspolitik liberalisiert hatte, und drohte mit Milliardenstrafen und Blockaden. Sie reagieren sofort auf Giganten wie Google und Amazon. Auf der anderen Seite beschränken Sie sich bei linken meinungsbildenden Plattformen auf rein symbolische Gesten. Ist dies wirklich ein Ausdruck der Sorge um die Ausgewogenheit der Medien oder eher die Angst, ideologischen Einfluss zu verlieren? Und da wir über Medienfreiheit sprechen, lohnt es sich zu fragen, wo die Europäische Kommission war, als die Regierung von Donald Tusk die öffentlichen Medien in Polen gewaltsam übernahm. Was hat die Kommission damals getan? Nichts, meine Damen und Herren, überhaupt nichts. Bei der Entscheidung, Google zu bestrafen, geht es nicht um den Schutz des Medienpluralismus, sondern um bürokratische Kontrolle. Dies ist ein Beispiel für politisch motivierte regulatorische Selektivität in ihrer reinen Form. Anstatt ein Raum der Freiheit und Innovation zu sein, gleicht Europa zunehmend einem Zensor, der Angst vor echtem Wettbewerb hat, auch vor Ideen.