—
Wettbewerbspolitik – Jahresbericht 2024 (Aussprache)
Wir sind zutiefst besorgt über die prekäre Lage des Stahlsektors und vieler energieintensiver Industrien in Europa heute. Globale Überkapazitäten, illegale staatliche Beihilfen aus China, Trumps Handelskrieg und hohe Energiepreise aufgrund unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen machen unsere Industrie sehr schwierig. Wir erwarten, dass die Kommission rasch ergebnisorientierte Maßnahmen vorlegt, um einen Rahmen zu schaffen, der die Dekarbonisierung und Innovation unterstützt und in dem unsere Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit wiedererlangen kann. Dies ist sehr wichtig für unsere Wirtschaft, unseren Übergang und unsere Arbeitsplätze. Dafür haben wir einen geeigneten politischen Rahmen, den wir noch weiter stärken können. Und dafür müssen wir Milliarden öffentlicher Gelder investieren, zu Recht. Wir müssen jedoch erwarten, dass die Unternehmen, die diese Milliarden erhalten, sie tatsächlich in Europa investieren, um den nachhaltigen Wandel fortzusetzen, lokale Arbeitsplätze zu schützen und Europas Position in der Welt zu stärken. Staatliche Beihilfen müssen an Bedingungen geknüpft sein. Die Verstaatlichung des Stahlsektors oder anderer Sektoren, die auf globaler Ebene konkurrieren müssen und können, ist jedoch nicht die Lösung. Deshalb enthielt sich Vooruit des mündlichen Änderungsantrags zu Änderungsantrag 1.