Reden-Ranking
Seit 1. Juli 2024| Rang | Name | Land | Fraktion | Reden | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
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Lukas Sieper | Deutschland DEU | Fraktionslose Mitglieder (NI) | 390 |
| 2 |
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Juan Fernando López Aguilar | Spanien ESP | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 354 |
| 3 |
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Sebastian Tynkkynen | Finnland FIN | Europäische Konservative und Reformer (EKR) | 331 |
| 4 |
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João Oliveira | Portugal PRT | Die Linke im Europäischen Parlament (GUE/NGL) | 232 |
| 5 |
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Vytenis Povilas Andriukaitis | Litauen LTU | Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) | 227 |
Alle Beiträge (27)
Ein stärkeres Europa für sicherere Produkte, um die Verbraucher besser zu schützen und unlauteren Wettbewerb zu bekämpfen: Stärkung der EU-Aufsicht im Bereich des elektronischen Handels und der Einfuhren (Aussprache)
Sehr geehrter Herr Präsident, Die europäischen Märkte wurden durch stark frequentierte chinesische Online-Plattformen gestört. Es ist besorgniserregend, dass die auf ihrer Plattform angebotenen Produkte aus unkontrollierten Quellen stammen, potenziell gefährlich und sogar illegal sind und daher nicht den europäischen Vorschriften entsprechen. Im Gegenzug können konforme Unternehmen gegenüber Online-Händlern, die die EU-Standards nicht einhalten, einen erheblichen Wettbewerbsnachteil erleiden. Die ungarischen Verbraucher verdienen nicht nur erschwingliche, sondern auch hochwertige und sichere Produkte. Unternehmen, die auf dem ungarischen Markt konkurrieren, müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleisten. Wir vertrauen darauf, dass die neu strukturierten ungarischen Verbraucherorganisationen auch bereit sind, mit entsprechendem Fachwissen schnell und effizient gegen Online-Händler vorzugehen, die potenziell gefährliche und illegale Produkte verkaufen, die den ungarischen Markt überschwemmen.
Stärkung des Binnenmarkts zur Schaffung einer nachhaltigen Zukunft und von Wohlstand für alle Bürgerinnen und Bürger der EU (Aussprache)
Sehr geehrte Frau Präsidentin, Wir sind uns alle einig, dass wir ein wettbewerbsfähigeres Europa und einen stärkeren Binnenmarkt wollen. Wir wissen, dass Vereinfachung der Rechtsvorschriften, Verringerung des Verwaltungsaufwands und Innovation für unsere Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind. Vor zwei Wochen hat der ungarische Ministerpräsident die Wettbewerbsfähigkeit zur obersten Priorität der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft in diesem Haus erklärt. Doch leider widersprechen die innenpolitischen Maßnahmen der ungarischen Regierung stark diesem Ziel. Wie können ungarische Unternehmen innovativ sein, wachsen und die Vorteile des Binnenmarkts und des grenzüberschreitenden Handels nutzen, wenn die Regierung ein unvorhersehbares Geschäftsumfeld für sie schafft? Erstens führt die Regulierungsgovernance zu einem undurchsichtigen und sich häufig ändernden rechtlichen Umfeld. Dies verringert die Rechtssicherheit und schreckt Investitionen ab. Darüber hinaus erschwert die Regierung Innovationen auf mehreren Seiten. Eine echte Chance in der Wirtschaft wird nur Unternehmern gegeben, die dem Regime treu sind. Das mindert den Innovationsanreiz. Und es hat unsere Forscher von wichtigen Innovationsquellen im Rahmen von Horizont Europa abgeschnitten. Deshalb leidet die Wirtschaft, und Ungarn ist zum ärmsten Mitgliedstaat geworden. Die Schaffung eines gut funktionierenden Binnenmarkts und der Wettbewerbsfähigkeit beginnt zu Hause.