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Wirksame und ganzheitliche Steuerung der Migration durch verstärkte Rückführungen (Aussprache)
Die Europäische Kommission hat wiederholt behauptet, dass der Migrations- und Asylpakt die EU mit besseren Instrumenten ausstattet, um ihre Außengrenzen zu sichern und wirksam auf Migrationsherausforderungen zu reagieren. Dies sind jedoch weitgehend hohle Versprechungen. Die derzeitige Rückführungsrichtlinie ist nach wie vor unwirksam, und obwohl Präsidentin von der Leyen über die Überarbeitung des Rahmens gesprochen hat, sind Jahre verschwendet worden. Seit 2018 wurden Hunderttausende irregulärer Migranten trotz Anordnungen nicht zurückgeführt. Die Realität ist krass: Nur etwa 20 % der Drittstaatsangehörigen, die zur Ausreise aus der EU verurteilt wurden, sind tatsächlich zurückgekehrt. Allein im Jahr 2022 erließen die EU-Mitgliedstaaten 515 000 irreguläre Migranten Rückführungsentscheidungen, aber nur 86 000 wurden tatsächlich rückgeführt. Dies deutet auf einen eindeutigen Ausfall des Systems hin. Ein zentrales Thema ist die übermäßige Abhängigkeit von der freiwilligen Rückkehr, die die wahren Herausforderungen nicht widerspiegelt. Wir müssen unsere Fähigkeit zur Rückkehr von Personen stärken, die nicht gehen wollen, da dies die vorherrschende Realität ist. Darüber hinaus sollten Rückführungen von Personen, die Sicherheitsbedrohungen darstellen, Vorrang erhalten. Während darüber viel diskutiert wird, wurden wenig greifbare Maßnahmen ergriffen. Das Fehlen wirksamer Rückführungen wirkt weiterhin als Pull-Faktor für die illegale Migration in die EU und verschärft das Problem.