19
Mai
2026
Ansehen
Chancen und Herausforderungen einer umfassenden Strategie für künstliche Intelligenz für den Handel der EU (Aussprache)
Herr Präsident, künstliche Intelligenz verändert den internationalen Handel bereits grundlegend, und wir können es uns nicht leisten, ein passiver Zuschauer in dieser Transformation zu sein. Unsere Priorität muss die Wettbewerbsfähigkeit durch Einsatz sein. KI kann ein starker Ausgleich für unsere KMU sein, indem sie die Befolgungskosten senkt, neue Märkte erschließt und den Zoll vereinfacht – aber nur, wenn sie einen fairen Zugang zu KI-Infrastruktur haben. Gleichzeitig müssen wir unsere Abhängigkeiten im Auge behalten. Der konzentrierte Zugang zu kritischen digitalen Infrastrukturen ist nicht nur eine wirtschaftliche Schwachstelle; Es ist geopolitisch. Wir brauchen eine offene strategische Autonomie, diversifizierte Lieferketten, stärkere europäische Kapazitäten und einen kohärenten Einsatz wirtschaftlicher Sicherheitsinstrumente. Und wir müssen die Regeln global gestalten. Europas KI-Ansatz – auf den Menschen ausgerichtet und risikobasiert – stellt keine Belastung dar. Es ist ein Wettbewerbsvorteil und ein Modell, mit dem sich die Welt abstimmen kann. Wir müssen sie durch den Handels- und Technologierat, digitale Partnerschaften und die WTO fördern. Die Frage ist nicht, ob Europa an der KI-getriebenen Handelstransformation teilnimmt, sondern ob wir dies zu unseren eigenen Bedingungen tun oder andere für uns entscheiden lassen.