22
Apr
2024
Ansehen
Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten auf dem Unionsmarkt (Aussprache)
Frau Präsidentin, vielen Dank. Vor mehr als 150 Jahren wurde der transatlantische Sklavenhandel abgeschafft und 12 Millionen Menschen befreit. Trotzdem gibt es sie auch heute noch. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind derzeit weltweit fast 30 Millionen Menschen Opfer von Zwangsarbeit. Das ist völlig inakzeptabel. Menschen werden ausgebeutet, und viele dieser Unternehmen wollen nur Gold auf Kosten der Arbeiter schnitzen. Wir werden das niemals akzeptieren. Zwangsarbeit ist nicht nur eine schreckliche Verletzung der Menschenrechte. Sie verzerrt den Wettbewerb und benachteiligt Unternehmen, die Verantwortung für faire Bedingungen in der Lieferkette übernehmen. Trotz der Verspätung der schwedischen rechten Regierung während ihrer Präsidentschaft können wir endlich ein Gesetz durchsetzen, das gegen Zwangsarbeit und unlauteren Wettbewerb vorgeht, denn die Menschenrechte müssen für uns Priorität haben. Die Botschaft der Demokraten ist klar: Unternehmen sollten ihre Verantwortung übernehmen, die Menschenrechte respektieren, und wir sollten der modernen Sklaverei und Zwangsarbeit ein Ende setzen.