19
Apr
2023
Ansehen
Dieselgate: mutmaßlicher umfassender Rückgriff auf Abschalteinrichtungen in Pkws zur Verringerung der Wirksamkeit der Abgasreinigungsanlage (Aussprache)
Frau Präsidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen, 2015 brach das "Dieselgate" aus, das viele Automobilhersteller in Frage stellte. Ihnen wurde vorgeworfen, bei den Typgenehmigungsprüfungen die Schadstoffemissionen ihrer Verbrennungsmotoren in betrügerischer Absicht verringert zu haben. Natürlich hätten diese Lügen gegenüber den Käufern und der Europäischen Union niemals existieren dürfen. Man muss sich aber überlegen, wie diese Hersteller dazu gekommen sind. Die zunehmend undurchführbaren Umweltnormen von Brüssel haben diese Hersteller schließlich zur Schuld getrieben. In der Tat führt die Europäische Union seit Jahren einen Regelungskrieg, der zu einer Strafökologie gehört, gegen Autofahrer. Der Schutz der Gesundheit der Europäer und der Kampf gegen die Umweltverschmutzung sind lobenswert, aber die eingesetzten Mittel sind immer realitätsfern, willkürlich und ungerecht. Gestern hatten die Europäer einen Anreiz, Dieselautos zu kaufen. Heute sind sie gezwungen, auf Elektrik umzusteigen, indem sie die durch die Gewinnung seltener Erden verursachte Umweltverschmutzung, die für die Herstellung von Batterien erforderlich ist, geografisch verlagern. Wie sieht es morgen aus? Das Manöver, das mit dieser Debatte unternommen wurde, ist klar: erneut gegen Verbrennungsmotoren vorgehen, ohne daran zu denken, dass am Ende unserer Kampagnen und im französischen Überseegebiet viele Landsleute immer noch mit Stromaggregaten arbeiten. Wir freuen uns daher auf die Debatte über die Verschmutzung durch die Herstellung von Elektrobatterien: Verschmutzung der Flüsse, der Luft und des Bodens zusätzlich zu den Verschmutzungen, von denen andere Kontinente bisweilen schwer betroffen sind. Die Europäische Union wird jedoch die Augen verschließen, da sie wahrscheinlich der Ansicht ist, dass es gute und schlechte Umweltverschmutzungen gibt.