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Europäische Lösungen angesichts des Anstiegs der Energiepreise für Unternehmen und Verbraucher: die Rolle von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien und die Notwendigkeit, gegen Energiearmut vorzugehen (Aussprache)
Die Gas- und Strompreise in Europa sind in den letzten Monaten mehrfach gestiegen. Dies ist eine Übergangssituation, aber sie unterstreicht die Tatsache, dass Europa ein energiearmer Kontinent mit fossilen Brennstoffen ist und dass unsere Energieabhängigkeit enorm ist. Diese Krise kann von den einzelnen Mitgliedstaaten nicht gut bewältigt werden, muss es aber glücklicherweise nicht sein. Damals wurde die EU gegründet, um gemeinsam gegen knappe Ressourcen wie Energie vorzugehen. Wir müssen den Übergang zu erneuerbaren Energien beschleunigen. Die Möglichkeiten der Energiespeicherung und die Energieeffizienz von Gebäuden müssen gemeinsam verbessert werden. Die gemeinsame Beschaffung ist der beste Weg, um Russlands Erpressung durch die Energiediplomatie entgegenzuwirken. Gleichzeitig muss das Problem der zunehmenden Energiearmut unverzüglich angegangen werden: Weder die EU noch die Regierungen sollten den Armen Europas erlauben, in diesem Winter zu entscheiden, ob sie ihre Familien warm halten oder Essen auf den Tisch legen wollen. Für eine vierköpfige Familie kann diese Gebühr die Energierechnung um bis zu 20.000 HUF erhöhen. Daher ist eine vorübergehende Senkung der Energiesteuern in ganz Europa dringend erforderlich. Außerdem sollten in den Haushalten der EU und der Mitgliedstaaten im nächsten Jahr Mittel bereitgestellt werden, um den am stärksten benachteiligten Personen sowie kleinen Unternehmen, deren Belastung nicht weiter erhöht werden kann, direkte materielle Beihilfen zu gewähren. Die Mittel, die aus dem Klima-Sozialfonds bereitgestellt werden können, sollten ebenfalls aufgestockt werden. Es ist auch notwendig, Wucherer daran zu hindern, finanziell von der prekären Situation anderer zu profitieren.