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Aktueller Stand der Umsetzung der Verordnungen über das digitale COVID-Zertifikat der EU (Aussprache)
Die Europäische Union hat sich den Herausforderungen im Zusammenhang mit COVID-19 auf der Grundlage von Solidarität und gemeinschaftlicher Koordinierung gestellt. Wir haben die EU-Mittel für die wirtschaftliche Erholung mit beispielloser Geschwindigkeit eingerichtet und angenommen, und jetzt, nach der Beschleunigung der Impfkampagnen, müssen wir die Freizügigkeit der Bürger wieder zugänglich machen. Zu diesem Zweck wurde das digitale COVID-Zertifikat der EU geschaffen und trat am 1. Juli in Kraft, in der Woche nach dem unglaublich schnellen Abschluss des Dringlichkeitsverfahrens. Gemäß der Verordnung ist das Zertifikat in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island gültig und umfasst unter anderem den Nachweis einer Impfung, einer Krankheit oder eines negativen Testergebnisses. Die Bescheinigung muss allen EU-Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Als ungarischer Staatsbürger bedauere ich jedoch, dass das von der Orbán-Regierung ausgestellte digitale Schutzzertifikat nicht für die Gewährleistung des freien Reiseverkehrs geeignet ist, da es in mehreren Fällen zu Fehlern beim Lesen kommt. Ohne das ordnungsgemäße Funktionieren des digitalen COVID-Zertifikats der EU ist es problematisch, in ein anderes europäisches Land einzureisen, und die in vielen Fällen erforderlichen Tests und Karate verursachen zusätzliche Kosten und Belastungen für die ungarischen Bürger. Es ist inakzeptabel, dass die Orbán-Regierung mit ihrer eigenen Politik die ungarischen Bürger wieder einmal benachteiligt! Als europäische Ungarn fordern wir, dass technologische Probleme so schnell wie möglich gelöst werden, damit alle europäischen Bürger ihr Recht auf Freizügigkeit wiedererlangen können!