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Ein EU-weit harmonisiertes Konzept für Reisebestimmungen (Aussprache)
Die COVID-19-Pandemie hat zur größten globalen Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Die europäischen Länder sind besonders betroffen, und zweifellos ist der Reise- und Tourismussektor stärker betroffen als andere. Da die Europäische Kommission im Dezember 2021 beschlossen hat, dass das digitale COVID-Zertifikat der EU neun Monate ohne Auffrischungsimpfung gültig sein soll, haben mehrere EU-Länder – darunter Frankreich, Italien, Dänemark und Malta – beschlossen, die Gültigkeit der Impfpässe für den nationalen Gebrauch auf sieben oder drei Monate zu verkürzen. Eine Reihe von Ländern hat auch zusätzliche Testanforderungen eingeführt, die für geimpfte/wiedergewonnene EU-Reisende gelten, was den derzeitigen Empfehlungen des Rates widerspricht. In Ungarn wurden etwa 2 Millionen Bürger mit Impfstoffen geimpft, die noch nicht von der EMA zugelassen wurden. Die Kommission vertritt den Standpunkt, dass nach den geltenden Vorschriften die Bescheinigung einer Person, die einen von der EU zugelassenen Impfstoff als letzte Dosis erhalten hat, sei es während der ersten Impfserie oder als Auffrischungsimpfstoff, von anderen Mitgliedstaaten akzeptiert werden muss, auch wenn für frühere Dosen (noch) kein auf EU-Ebene zugelassener Impfstoff verwendet wurde. Ich fordere die Kommission auf, dies den Mitgliedstaaten und der Öffentlichkeit mitzuteilen.