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Europäische Arzneimittel-Agentur (Fortsetzung der Aussprache)
Trotz einer Reihe von Warnungen haben wir die Pandemie unvorbereitet gesehen. Dies wurde am besten durch den Mangel an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung veranschaulicht, der auf den Anstieg der Nachfrage zurückzuführen ist, auf den wir nicht rechtzeitig mit einem raschen Anstieg der Produktionskapazität und der Komplexität der globalen Lieferkette für Medizinprodukte reagieren konnten. Aus diesem Grund stimmen wir heute auf der Grundlage dieser Erfahrungen dafür, die Europäische Arzneimittel-Agentur zu stärken, um einen langfristigen Rahmen für die Reaktion auf künftige Gesundheitskrisen zu schaffen: einen Rahmen, mit dem ein System zur Überwachung und Minderung des Risikos von Engpässen bei kritischen Arzneimitteln und Medizinprodukten eingerichtet und die rechtzeitige Entwicklung hochwertiger, sicherer und wirksamer Notfallarzneimittel sichergestellt wird. Die Pandemie hat gezeigt, dass wir eine starke Europäische Gesundheitsunion brauchen, um die Folgen von Gesundheitsgefahren in Zukunft bewältigen zu können. Jetzt ist es an der Zeit, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass sich unsere Bürger nie wieder in einer Situation befinden, in der es an lebenswichtigen Medikamenten und medizinischer Ausrüstung mangelt. Die Stärkung der Europäischen Arzneimittel-Agentur ist der erste Schritt in diese Richtung.