Ein neuer EU-Rechtsrahmen namens „Societas Europaea Unificata“ (S.EU) soll innovative Unternehmen, insbesondere Start-ups und KMU, durch harmonisierte Vorschriften im Binnenmarkt stärken. Ziel ist es, regulatorische Fragmentierung zu beseitigen, grenzüberschreitende Gründungen zu vereinfachen und digitale Registrierungsverfahren innerhalb von 48 Stunden zu ermöglichen. Der Rahmen soll Rechtssicherheit für Investoren schaffen, den Zugang zu Kapital verbessern und Schutzmechanismen gegen unfaire Übernahmen bieten. Arbeitnehmerrechte, einschließlich Mitbestimmung, bleiben unangetastet, während digitale Tools wie ein EU-weites Unternehmensportal die Verwaltung erleichtern. Die Umsetzung soll bis 2026 erfolgen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Integration Europas zu fördern.